Nachrichten 2009

Nachrichten / Artikel / Reportagen


So lebt man in Caquetá mit dem Krieg
Obwohl die Staatsgewalt in Kolumbien in den letzten Jahren wieder die territoriale Kontrolle über
viele zuvor der FARC beherrschte Gebiete zurückgewann, bestimmt die FARC in vielen Regionen des Landes noch immer das Leben der Bevölkerung.
Dies gilt vor allem für das Departement Caquetá, wo die FARC im Dezember 2009 den Gouverneur ermordete.
Das Wochenmagazin SEMANA berichtet in seiner Ausgabe vom 28.12.2009 über das Leben in Caquetá.
Zum Artikel: SEMANA vom 28.12.2009 / (PDF-Datei)

Die Wahrheit über das Bombardement
Nachdem im Februar 2008 die kolumbianischen Streitkräfte auf ecuadorianischem Territorium
das Lager des zweithöchsten FARC-Kommandeurs "Raúl Reyes" zerstört und ihn dabei getötet
hatten, setzte der ecuadorianische Präsidet Rafael Correa eine Wahrheitskommission namens
"Fenix" ein, die Vorgeschichte und Hergang der Ereignisse aufklären sollte. Vorsitzende war der
linksliberale Politiker Francisco Huertas.
Der Bericht leigt vor. Das Wochenmagazin SEMANA berichtet darüber am 14.12.2009.
Zum Artikel: SEMANA vom 14.12.2009 / (PDF-Datei)

Die FARC wird Wege suchen zur Rückführung der Ausgelieferten
Drei hohe ehemalige FARC-Kommandeure befinden sich in den USA in Haft, nachdem sie von Kolumbien dorthin ausgeliefert und wegen Drogenhandels und Entführung zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden.
Die Wochenzeitung EL ESPECTADOR bereichtet am 16.11.2009 über die Bemühungen der FARC, die drei Gefangenen frei zu bekommen.
Zum Artikel: EL ESPECTADOR vom 16.11.2009 / (PDF-Datei)

Die Schlacht zur Rückgewinnung des Cauca
Unsere Entführung im Jahr 2001 fand im Departement Cauca statt. Das Gebiet war seit langer Zeit wegen seiner strategischen Lage eines der umkämpftesten im kolumbianischen Bürgerkrieg.
Die Niederlagen der FARC in den letzten Jahren haben ihre Position in vielen Landesteilen geschwächt. Im Cauca jedoch ist sie noch immer stark. Vergangene Woche griff sie einen Militärposten in der Stadt Corinto an und tötete zahlreiche Soldaten.
Das Wochenmagazin SEMANA berichtet am 09.11.2009 über Anstrengungen der Regierung, die FARC aus dem Cauca zu vertreiben.
Zum Artikel: SEMANA vom 09.11.2009 / (PDF-Datei)

Was der Tod von "Patemala" von Teófilo Forero bedeutet
Der FARC-Kommandeur Hermer Triana, alias "James Patemala" und stellvertretender
Führer der Mobilen Kolonne "Teófilo Forero" wurde am Sonntag bei einem Feuergefecht mit der Polizei im Departement Caquetá getötet.
Das Wochenmagazin SEMANA stellt Überlegungen an, was die Folgen sein könnten.
Zum Artikel: SEMANA vom 26.10.2009 / (PDF-Datei)

"Fabián Ramírez" soll hinter dem Plan zur Ermordung von Herbin Hoyos stehen
Der kolumbianische Journalist Herbin Hoyos ist Gründer des Radioprogramms " Las
Voces del Secuestro" (dt.: Stimmen der Entführten), über das Entführte seit Jahrzehnten
Radiobotschaften ihrer Angehörigen empfangen können. Er leitet darüber hinaus eine
zivilgesellschaftliche Bewegung zur weltweiten Ächtung von Entführungen.
Zum Artikel: El Tiempo vom 12.10.2009 / (PDF-Datei)

Ingrid Betancourt: Die Entführung war für mich als Frau besonders hart
Bericht der Wochenzeitung "El Espectador" über ein Interview Betancourts mit dem kanadischen Fernsehkanal CBC, 29.09.2009)
Zum Artikel: El Espectador / (PDF-Datei)

Ermordet in der Bretterbude
Kolumbiens Ureinwohner leiden unter dem Terror von linken FARC-Rebellen und der Regierungsarmee
Zum Artikel: Süddeutsche Zeitung, 28.08.2009 / (PDF-Datei)

Alfonso Cano gab erstmals ein Interview
Der seit Frühjahr 2008 eingesetzte neue Oberkommandierende der FARC, Alfonso Cano,
gab erstmals ein Interview, das am 12.08.2009 vom Wochenmagazin CAMBIO gedruckt
wurde.
Zum Artikel: CAMBIO, 12.08.2009 / (PDF-Datei)

Das vermutliche Tagebuch von Reyes nennt Larrea und Chauvín als Abgesandte der ecuadorianischen Regierung zur FARC
Im Februar 2008 starb der zweitwichitgste Kommandeur der FARC, "Raúl Reyes" bei einem Angriff der kolumbianischen Armee auf sein Camp, das sich auf ecuadorinischem Boden befand.
Seitdem beschuldigt die ecuadorianische Regierung Kolumbien der Verletzung der Souveränität seines Nachbarlandes, während Kolumbien Erklärungen dafür verlangt, wieso ein großes Lager der FARC monatelang auf ecuadorianischem Gebiet unbemerkt existieren konnte.
Anfang 2009 gerieten die früheren Berater des ecuadorianischen Präsidenten Correa, Larrea und Chauvín in den Verdacht, mit der FARC konspiriert zu haben und die ecuadorianischen Medien spekulierten, ob die Kontakte mit Wissen des Präsidenten stattgefunden haben könnten. Gegen Chauvín erließ die Staatsanwaltschaft Haftbefehl.
Die Regierung Ecuadors trat nunmehr mit den sichergstellten Tagebuchaufzeichnungen von Reyes an die Öffnetlichkeit.
Zum Artikel: El Tiempo, 29. Juli 2009 / (PDF-Datei)

Die FARC verstärkt die Rekrutierung Minderjähriger um Desertionen zu kompensieren
Vor drei Jahren schätzten die Behörden die Zahl der Kindersoldaten in Kolumbien auf 6-11000.
Heute dürfte ihre Zahl zwischen 14000 und 17000 liegen.
Zum Artikel: Magazin CAMBIO vom 09.07.2009 / (PDF-Datei)

Dutzende Tote bei Gefechten mit Rebellen:
Hinterhalt der Rebellen: Bei einem Gefecht von Kämpfern der linksgerichteten Farc-Gruppe und einer Spezialeinheit der kolumbianischen Polizei sind mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen - jetzt jagen die Behörden den lokalen Farc-Kommandanten.
Zum Artikel: SPIEGEL- ONLINE / 23.06.2009 / (PDF-Datei)

Schreiben als Therapie:
Clara Rojas: "Ich überlebte für meinen Sohn", Blanvalet
Von Peter B. Schumann
Bücher über die Torturen von Entführungsopfern in der Geiselhaft der Farc-Rebellen haben derzeit Hochkonjunktur in Kolumbien. Ein Buch hebt sich wohltuend von dem gängigen Angebot ab: "Ich überlebte für meinen Sohn", heißt das Buch von Clara Rojas: Sie wurde 2002 von der Guerilla-Organisation verschleppt. Sechs Jahre lang wurde sie im Busch festgehalten.
Zum Artikel: Deutschlandfunk / 22.06.2009 / (PDF-Datei)

Ärzte ohne Grenzen:
Kolumbien: Leben im Schatten der Gewalt - Interview
Zum Artikel: www.aerzte-ohne-grenzen.de

Zwölf FARC-Chefs verstecken sich im Ausland:
Nur drei Mitglieder der Spitze sollen sich in Kolumbien aufhalten.
Zum Artikel in EL TIEMPO vom 25.05.09 (Auszüge) / (PDF-Datei)

Aus der Wildnis in den Wahlkampf
In Kolumbien tummeln sich inzwischen viele ehemalige FARC-Geiseln in der Politik. Weil sie den Krieg kennen, suchen Sie Wege zum Frieden - jeder auf seine Art.
Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 22.04.09 / (PDF-Datei)

"Finanzchef" der FARC im Departement Arauca festgenommen
Als er in einem Privatauto eine Straße in der Gemeinde Arauquita befuhr, nahm die Polizei Ignacio Leal García fest, einen Guerrillero der FARC von 34 Jahren, bekannt unter dem Tarnnamen "Camilo", der allem Anschein nach der Finanzchef der 10. Front der FARC ist, die im Departement Arauca operiert...
Das Wochenmagazin SEMANA berichtet am 14.04.09 / (PDF-Datei)

Die Wende der FARC gibt der Regierung zu denken
Nachdem die FARC in einem Schreiben an Friedensgruppen in Kolumbien angedeutet hatte, von ihren strikten Bedingungen für Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch abzugehen, wird spekuliert, ob sich generell Änderungen der Strategie der FARC abzeichnen.
Das Wochenmagazin SEMANA berichtet am 30.03.09 / (PDF-Datei)

Der Besucher und die Koordinaten
Vom Absinken der humanitären Standards

Im Februar 2009 bereiste ich mehrere Wochen Ecuador und Kolumbien. Guerrilla, Frieden, Sicherheit und die Beziehungen zwischen beiden Ländern, die seit Februar 2008, als das kolumbianische Militär das Basislager von Raúl Reyes, 2. Mann der FARC, auf ecuadorianischem Gebiet angriff und Reyes tötete, sehr angespannt sind, waren ständige Themen in Gesprächen mit Freunden und Bekannten und in den Medien beider Länder.
Über zwei große Themen habe ich einige Notizen für unsere Webseite geschrieben.
Ulrich Künzel: Reisebericht Teil 1 / (PDF-Datei)
Ulrich Künzel: Reisebericht Teil 2 / (PDF-Datei)

Warum wählten sie diese vier Uniformträger aus?
Statt der angekündigten sechs, hat die FARC nur vier Geiseln freigelassen, und zwar sämtliche Polizisten und Soldaten. In einem Kommentar am 02.02.09 stellt EL TIEMPO Vermutungen an, weshalb diese Auswahl getroffen wurde.
Zum Kommentar in EL TIEMPO / (PDF-Datei)

Das Testament Marulandas
Im April 2008 gab die FARC den Tod ihres Oberbefehlshabers Manuel Marulanda, "Tirofijo",
bekannt, der eines natürlichen Todes gestorben war.
Kurz vorher hatte das kolumbianische Militär das FARC-Führungsmitglied "Raúl Reyes" in
einem Camp auf ecuadorianischem Territorium getötet.
Das Nachrichtenmagazin CAMBIO berichtet in seiner Ausgabe vom 14.01.09 über den Inhalt der
letzten offiziellen Botschaft, die Marulanda an seine Truppe richtete.
Zum Artikel in CAMBIO / Auszüge (PDF-Datei)

Menschlicher Zaun für zwei Entführte der FARC in Sumapaz
Immer häufiger wird berichtet, dass FARC-Mitglieder desertieren. Über einen neuen Fall
berichtet EL TIEMPO am 06.01.2009
Zum Artikel in EL TIEMPO / Auszüge (PDF-Datei)

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© 2002 FARC.de by Thomas Künzel, Ulrich Künzel, Reiner Bruchmann