Nachrichten 2018

Artikel / Reportagen

Nur 18,5% des Friedensabkommens mit der FARC wurden bisher erfüllt
Die internationale Kommission für die Verifizierung der Humanitären Rechte in Kolumbien hat dem Europäischen Parlament einen Bericht vorgelegt und in einer Pressekonferenz vorgestellt. In dem hier vorgestellten Artikel kommt nicht klar zum Ausdruck, dass die Kommission von der Vereinigten Linken im Europaparlament gebildet wurde, also nicht für das gesamte Parlament spricht. Die Aussagen sind an manchen Stellen politisch überspitzt, treffen jedoch einen wunden Punkt.
EL ESPECTADOR berichtet am 12.02.2018 darüber, wobei angesichts der Materie die Angabe von Prozentbruchteilen nicht als Ausweis von Genauigkeit angesehen werden sollte.
Zum Artikel: El Espectador 12.02.2018 / (PDF-Datei)

Zehn Jahre seit dem Anfang vom Ende der FARC
Das Magazin SEMANA hält Rückblick auf die Massendemonstrationen, die am 4. Februar 2008 in Kolumbien gegen die Praktiken der FARC-Guerrilla stattfanden.
Zum Artikel: Semana 04.02.2018 / (PDF-Datei)

Die FARC ist alarmiert durch die Attentate
In letzter Zeit haben sich auf lokaler Ebene Anschläge auf Führungspersonal sozialer Initiativen- darunter oftmals frühere FARC-Kämpfer- gehäuft. Die Führung der FARC-Partei ist besorgt über unzureichenden Personenschutz und erinnert an das Schicksal der Führung der Linkspartei Unión Patriotica (UP) in den 1980er Jahren.
Zum Artikel: El Espectador 24.01.2018 / (PDF-Datei)

Deutschland fordert zur Verlängerung des Waffenstillstands mit dem ELN auf
Der Grünen-Politiker Tom Koenigs ist Beauftragter der Bundesregierung für den Friedensprozess in Kolumbien. Er besuchte das Departement Chocó, um sich dort über die Umsetzung des Friedensabkommens zu informieren. Wegen des Stockens der Friedensverhandlungen zwischen Regierung und ELN reiste Koenigs anschließend an den Verhandlungsort Quito/Ecuador weiter. Das Magazin EL ESPECTADOR veröffentlichte am 24.01.2018 ein Interview mit Koenigs.
Zum Artikel: El Espectador 24.01.2018 / (PDF-Datei)

Pepe Mújica in Cartagena
Bei den Evaluierungsgesprächen zwischen Regierung und FARC vom 4.- 6. 01. 2018 waren als Begleiter der frühere spanische Ministerpräsident Felipe González und Expräsident José "Pepe" Mújica aus Uruguay anwesend. Mújica gehörte der Guerrillagruppe Tupamaros an, war zur Zeit der Diktatur in Uruguay viele Jahre im Gefängnis und wurde gefoltert. Er hielt am Rande der Evaluierung eine Rede, aus der SEMANA Kernsätze zitiert.
Zum Artikel: Semana 06.01.2018 / (PDF-Datei)





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