Aktuelles 2018

Kurzmeldung
Die kolumbianischen Medien melden, dass am 28.01.2018 bei einem Bombenanschlag auf ein Polizeirevier in der Millionenstadt Barranquilla fünf Polizisten getötet und etwa 30 verletzt wurden.
Die Guerrillagruppe ELN, mit der die Regierung zurzeit in Quito Friedensverhandlungen führt, gilt als Urheber des Attentats. Ein Mann, der vermutlich die Sprengladung per Funk ausgelöst hat, wurde festgenommen.

Kurzmeldung
Nachdem der ELN mehrfach Sprengstoffattentate gegen Ölpipelines unternommen hatte, wurde der Unterhändler der Regierung aus der ecuadorianischen Hauptstadt Quito nach Bogotá beordert.
Er kehrte nach einer Meldung des Deutschlandfunks vom 22.01.2018 inzwischen nach Quito zurück und soll in einem Treffen mit dem ELN- Oberkommando besprechen, welche Chancen bestehen, den am 31.01.2018 endenden Waffenstillstand zu verlängern.

Kurzmeldung
Wie SEMANA am 10.Januar 2018 meldet, haben bei den Friedensverhandlungen zwischen Regierung und ELN in Quito beide Seiten sich noch nicht darauf einigen können, den im Januar auslaufenden Waffenstillstand zu verlängern.
Appelle von Künstlern, Schriftstellern, Opferverbänden, Unternehmern und NROs an beide Seiten hatten bisher kein Ergebnis.
Die jetzt angelaufene nächste Verhandlungsrunde ist die letzte Gelegenheit, den Waffenstillstand zu verlängern. Beim ELN sind Verunsicherungen zu bemerken, verursacht durch die Gefechte mit FARC-Dissidenten im Departement Nariño.

Kurzmeldung
EL ESPECTADOR meldet, dass am 04.01.2018 in der Stadt Turbaco (Dept. Bolívar) ein Treffen von Präsident Santos mit der FARC-Führung begonnen hat, in dem die Fortschritte im Friedensprozess evaluiert werden sollen. An dem Treffen nehmen auch der frühere spanische Regierungschef Felipe González und Expräsident José Mújica (Uruguay) teil.






















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© 2002 FARC.de by Thomas Künzel, Ulrich Künzel, Reiner Bruchmann